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Investiere in die Ewigkeit | Jobst Bittner

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So, ich habe ein herrliches Wort mitgebracht, das mich auch schon Amerika bewegt hat. Und das steht in Lukas 16 1 bis 9. Und vielleicht können wir uns mal hier den Staat, die 1. Folie anschauen. Und zwar, es heißt richtig investieren, das Gleichnis vom unehelichen Verwalter.
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Das steht in Lukas 16 1 bis 9. Und ich weiß nicht, wie's dir geht, aber wenn man mal sich die Social Media anschaut, wenn man Zeitungen liest, die Medien sind voller Angebote, wie man in kurzer Zeit schnell Geld mit Aktien verdienen kann, grade jetzt. Und da denkt man, boah, wie einfach ist das denn? Ja, Du wallst nur son paar 1000 Euro zu haben und dann nimmst Du die richtige Aktie und dann boomt das innerhalb vor 'n paar Jahren, da hast Du ja richtig viel Kohle, ja. Strategien heißen dir, wie erfolgreich Du sein kannst und wie Du, wenn Du's richtig machst, dann sogar, dann kannst Du ab 40 auf jeden Fall sorglos leben.
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Also gar keine Fragen, wenn Du's richtig machst, dann brauchst Du gar nichts mehr zu tun. Und wir leben in 1 Zeit, in der das Geld eine ungeheure Macht wieder bekommt, das hat's schon immer gehabt, aber es rückt irgendwie in die das Zentrum. Dieser Gedanke, wie kann ich schnell Geld machen? Wie kann ich schnell reich werden? Leg dein Geld nur richtig an.
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Du darfst den Zug nicht verpassen. Wenn Du jetzt da nicht aufpasst, dann sind alle dich herum reiche Aktienbesitzer und verdienen regelmäßig Geld. Und Du bist abgehängt in der ganzen Sache. Und ja, so an der Zeit leben wir. Wir leben in 1 Zeit, in der wir denken, alles kaufen zu können, ja sogar Länder, Grönland kaufen zu können sogar.
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Und wer weiß, was man sonst noch alles kaufen kann, Donald Trump macht's möglich. Und natürlich auch Menschen und Ansehen und Bitcoins, ach, das ganze Geheimnis der Bitcoins und wie das alles geht. Und doch sieht's manchmal anders aus. Manchmal ist mehr scheiner als sein. Interessant so, wir machten Urlaub im Virginia in einem herrlichen Haus und hatten einen wunderbaren Ausblick von dort aus und haben alles gesehen und die Häuser waren so wie geleckt und so herrlich und sagte, so muss es eigentlich sein, ja.
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Es war aber auch eine der reichsten Gegenden, die es so Washington gibt. Da kostet ein Haus so die 1000000 und das Jahreseinkommen, das fängt bei 150000 Dollar mal an. Das war ja gar nicht die Normalität. Wir gingen dann essen und unterhielten uns mit einem sehr, sehr netten Kellner, übrigens von der Wertschätzung der Amerikaner, da können wir uns 3 Scheiben abschneiden. Und einen sehr netten Kellner.
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Und der adoptierte uns irgendwie und er liebte vor allen Dingen die Kinder, die am Tisch waren und die geduldig den Lärm ertrgen auf jeden Fall. Sagt er, ja, ja, ich hab auch 'n Kind zu Hause, aber ich hab 3 Jobs, damit ich überleben kann, ja. Und mit nur mit diesen 3 Jobs kommen wir einigermaßen über die Runden. Und es sind immer so verschiedene Perspektiven, wie wir haben, ja. Wir können das Reiche, das Coole, die Power sehen, aber manchmal vergessen wir das, was dahinter ist.
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Und wir leben in 1 Zeit irgendwie, in der uns suggeriert wird, dass wer Geld hat, eben auch Macht und Kontroll hat. Und dass wir alles investieren sollen und müssen auch als Christen, da hinterherzukommen. Und wenn wir das tun, da leben wir erfolgreich. So, in den Anfängen unseres Dienstes, so, wir hatten hier das Zentrum noch nicht, wir lebten drüben in der Eisemannstraße und der Herr lehrte uns über Saat und Ernte und die Gemeinde fing an zu säen. Und es war so die Vorbereitungen auch hier für das Zentrum, für die das Zentrum, das wir aufbauen wollten.
00:04:18
Und ich bekam Besuch von einem lieben Bruder, der sehr bekannt war in Deutschland tatsächlich. Und er fragte, ob er sich mal mit mir unterhalten könnte und wir saßen dann zusammen. Und und er bot mir also und uns als Gemeinde eine unglaublich starke Investition an und sagt, wenn das Geld, das ihr da gerade habt und dass ihr ja in auch im Bau und in anderen Dingen investieren ihr habt werdet einen gigantischen Gewinnanteil haben. Und es hört sich richtig gut an. Und Gott sei Dank, mein Vater hatte mich etwas gelehrt.
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So, mein Vater gehörte noch zu der Generation, die Inflation erlebt haben. Ich weiß gar nicht, kennt ihr dieses Wort überhaupt? Ja, okay, Geldentwertung und hatte sehr, sehr viel Geld verloren dadurch. Und er hatte mich etwas gelehrt und er hatte gesagt, Kinder, passt auf, wenn euch jemand schnellen Reichtum verspricht, dann ist was schräg. Dann ist was schräg.
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Und investiere lieber richtig. Und so haben wir dann Danken Gott sei Dank abgelehnt und diese großen Investitionen ging gigantisch schief. Das ist eine andere Geschichte, aber wir durften das, was Gott uns anvertraut, einfach in sein Reich investieren. Ihr Lieben, das ist die Einleitung, aber sehr wichtig, dass wir das verstehen. Wir leben in 1 Zeit und das müssen wir uns sagen lassen, der wir sehr, sehr schnell wieder zu Sklaven von Geld und Macht werden und Sklaven 1 Zeitgeistes werden, der uns sagt, das, was wir haben, macht etwas aus uns.
00:06:18
Das, was wir darstellen, das, was wir verdienen, ist unsere Identität und das stimmt nicht. Und die Frage ist, wie investieren wir richtig in dieser Zeit? Haben wir die richtige Perspektive, eine Reich Gottes Perspektive? Wie schauen wir in die Zukunft? Ja, wir kommen ausm Urlaub heraus und ich weiß nicht, an den meisten Urlaubsgruppen ist es so, die 1.
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Woche herrlich, dann gibt's so den High Point und dann kommt die 2. Hälfte und dann nach der zweiten Hälfte, dann richtet sich der Blick schon wieder son bisschen nach vorne und dann fängt man schon wieder an, sich zu beschäftigen und zu beten und der Blick richtet sich nach vorne, ist ja auch selbstverständlich in die Zukunft, aber es ist sehr unterschiedlich. Bei den einen ist es sehr optimistisch, ja. Und bei den anderen eher voller Sorge oder andere sind mehr endzeitlich geprägt. Oder aber wir sehen gar nicht das, was auf uns zukommt und fragen uns, was sollen wir unternehmen?
00:07:29
Wie sollen wir geistig richtig leben? Wir brauchen eine Sicht von Gott und darum geht's in dieser Predigt und meiner langen Einleitung. Wir brauchen eine Sicht von Gott für das, was kommt. Und da können wir verschlossene Ohren haben und da kann es auch sein, dass wir Warnungen missachten. Oder aber wir können offene Augen haben und die richtigen Maßnahmen treffen, die Gott gefallen, ja.
00:08:01
Die Bibel steht immer wieder voll davon, dass es Warnungen von Gott gibt und gleichzeitig aber auch Hilfen, wie wir in so 1 Zeit richtig leben können. Und darum geht es und jetzt sind wir bei unserem Text angekommen, Bei Lukas 16 8 bis 9 und es ist gut, wenn Du eine Bibel dabei hast und mitlesen kannst, weil ich will tatsächlich versuchen, dir den Text son bisschen auslegen. By the way, eine Predigt ist ja nicht 'n Themenpredigt mit 'n paar Bibelstellen, sondern eigentlich eine Predigt ist eine Auslegung des Bibeltextes und das will ich einfach mal probieren. Lukas 16 8 bis 9 und dieses Gleichnis gehört, ich werde es gleich lesen, gehört tatsächlich zu den schwierigsten Gleichnissen, weil merkwürdigerweise Jesus einen ungerechten, einen unehrlichen Verwalter als Beispiel für Klugheit lobt. Das ist schon krass, oder?
00:09:03
Der hat gerade die Leute abgezockt und dann lobt Jesus ihn. Er ist schon irgendwie merkwürdig und da gibt es sehr, sehr unterschiedliche Auslegungen, Deutungen, aber ich glaube, der Herr will etwas Wichtiges sagen. Und ganz wichtig ist, natürlich, das kann man schon vorweg sagen, dass Jesus den unehrlichen Verwalter nicht aufgrund seiner Unehrlichkeit lobt. Sagt er, cool, dass Du so unehrlich bist. Nein, nicht.
00:09:32
Sondern Jesus lobt die Weitsicht, die Klugheit dieses Verwalters. Da steht Lukas 16 8, und der Herr lobte den ungerechten Verwalter, weil er klug, weitsichtig, weil er vorausschauend gehandelt hatte. Und da steht im Griechischen ein Wort, das heißt Frohnemus. Ich werde euch 'n paar griechische Worte zumuten. Und zwar deswegen, weil die eine größere Bedeutungsvielfalt haben als oft so in unserer Sprache, ja.
00:10:09
Dann versteht man mehr, was damit gemeint ist. Dieses Wort ist also, dieser Verwalter, der hatte, der war klug, umsichtig, vorausschauend oder man kann sogar sagen, er hatte eine Weitsicht. Wir werden uns vielleicht noch damit beschäftigen, was das ist. Also Lukas 16, 1 bis 9, wir schauen uns mal den ersten Vers an. Er sprach aber auch zu den Jüngern, ist ja immer so, wenn ein Gleichnis zu den Jüngern gesprochen wird, dann können wir uns damit identifizieren.
00:10:44
Ist also welche ein Gleichnis an die Welt oder an ihr, Ist also nicht ein Gleichnis an die Welt oder an irgendjemanden, sondern an die Nachfolge Jesu. Gibt's hier Nachfolge Jesu? Kann ich mal sehen? Okay, dann kannst Du deinen Nachbarn mal sagen, das Gleichnis ist für dich, ja. Es war also ein Bild für die Jünger und da steht, es war ein reicher Mann und offensichtlich in diesem Bild ist der reiche Mann, ist er mit Gott gemeint, der, der alles gegeben hat, der gebe aller Dinge und der hatte einen Verwalter.
00:11:16
Und dieses Wort Verwalter, das kommt uns irgendwie bekannt vor, das heißt Ökonomos. Da kommt das Wort Ökonomieherr, ja, Ekunomos. Er hatte einen Verwalter. Und dieser Verwalter, der wurde bei ihm beschuldigt. Er verschleudert, er verschwendet, er verprasst seinen Besitz.
00:11:38
Das ist natürlich auch dumm, wenn Du 'n Verwalter hast, Du setzt jemanden ein und der nimmt das Geld, das ihm nicht gehört und gibt es für Dinge aus, für die er, die er nicht ausgeben darf. Also es war 'n ernsthaftes Problem. Und wir sehen im Wort Gottes, dass wenn es 'nem Verwalter geht und 'n Haushalter, da spricht Gott von uns, ja? Wir haben andere Bibelstellen. 1.
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Korinther 4, Verse 1, dafür halte uns jedermann für Diener Christi und Haushalte über Gottes Geheimnis, ja. Dieses Wort wird immer wieder für uns angewendet. 1. Runde 4 2, nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, ja, das sind also wir, Verwalter das gleiche Wort, dass sie für treu befunden werden. Also zeig noch mal auf deinen Nachbarn links und rechts und sag, als mit dem Verwalter bist Du gemeint, okay?
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Wir sind die Verwalter. Also das Kennzeichen dieses Verwalters war, dass er verschwendet hat, ja, dass er Geld verprasst hatte. Und mich hat das interessiert, was heißt das, etwas zu verschwenden? Ich mein, ist doch gut eigentlich, Geld mit vollen Händen ausgeben zu können, aber es sollte schon auch dein eigenes Geld sein und nicht das Geld von jemand anderen. Und so war es anscheinend hier.
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Also was ist Verschwendung, wenn etwas unnötig verbraucht wird, was man hätte sinnvoll nutzen können, ja? Und da merken wir schon, ups, da geht's gar nicht mal Geld, sondern da geht's alles, ja? Unser ganzes Leben, unsere Kraftressourcen, unsere Gesundheit, unsere Zeit, unsere Gaben, ja? Verschwendung, das heißt, der Verbrauch geht über das angemessene Maß hinaus, ja? So, es gibt ein Maß und dann weiß ich, boah, wenn ich jetzt noch weitermache, dann übertreib ich, ja?
00:13:38
Verschwendung. Ob das jetzt mal Geld ist, Zeit, Material, Essen sogar, ja? Verschwendung. Man weiß, dass etwas wertvoll ist, aber geht trotzdem sorglos damit Man merktvollen Ressourcen. Man kann sogar mit der mit Beziehung kannst Du verschwenderisch umgehen, die Gott ja anvertraut hat und dann kann ich sie einfach nicht nutzen.
00:14:05
Oder anderes, was ist Verschwendung? Indem ich einfach momentan Impuls nehme. Das heißt, das will ich jetzt haben, aber eigentlich brauch ich's nicht. Das kennen wir ja alle nicht, gell. Also ist ja ganz klar, vor allen Dingen im Metzigen passiert das nicht und ganz klar.
00:14:21
Also das auch das auch zu sagen, Verschwendung ist nicht dasselbe wie Großzügigkeit, ja, das man auch. Großzügigkeit ist was anderes. Das bedeutet, dass ich meine Ressourcen, Geld, das, was ich habe, sinnvoll einsetze. Aber wir sehen hier, hier gibt es 'n Gegensatz, Verschwendung steht im Gegensatz zur guten Haushaltschaft, ja. Haushalter sind Diener, die von Gott treu erfunden werden.
00:14:54
Übrigens, so war das bei dem verlorenen Sohn, er kennt ja die Geschichte. Was hat er dann mit dem Reichtum, mit dem Vermögen des Vaters gemacht? Er hat es verprasst, sagt Luther, aber eigentlich steht das gleiche Wort, er hat es verschwendet, ja. Er hat es verschwendet. Okay.
00:15:12
Also jetzt haben wir mal Verschwendung verstanden. Jetzt kommt das Nächste, wir schauen uns mal an, was der Verwalter, was das ist. Also wir haben ja schon gesehen, das hat was mit uns zu tun, Ökonomos. Und viele verbinden eben dieses Wort Verwalter mit einem ganz starken, wichtigen biblischen Lehre, und zwar mit Dienerschaft, Verwalterschaft. Das heißt, ganz wichtige Botschaft.
00:15:45
Was ist Verwalter? Gott hat uns eingesetzt zu Verwaltern. Was, der Verwalter besitzt die Güter seines Herrn nicht, sondern er verwaltet sie. Also wir waren im Ferienhaus und uns wurde aufgemacht und war eine Frau in Virginia und sie, wirklich 'n herrliches Haus, die große, also eingangs, wie nennt man das so ein Zimmer, Straußblumen und Tisch und die machte auf und ich dachte, es wär die Besitzerin. Oh, was für 'n schönes Haus hat sie.
00:16:18
Sie hat gesagt, nein, nein, nein, nein, das ist nicht mein Haus, ich bin die Verwalterin, ja. Das heißt, die, wir verwalten etwas. So. Und das ist das, was Gott ja sagt. Dem Herrn, Psalm 24 gehört die Erde und was sie erfüllt.
00:16:36
Deswegen, wie Gott uns sieht, ist, dass wir Verwalter sind. Das, was er uns anvertraut hat, gehört ihm. Deswegen, ein guter Verwalter fragt nicht, wie viel zum Beispiel beim Opfer, wie viel von meinem Geld soll ich dir jetzt geben, Gott und wie viel von meiner Zeit darf ich dir geben und wie viel kann ich dir hier geben? Sondern ein Verwalter fragt, wie soll ich das, was Du mir anvertraut hast, das Geld, das Du mir anvertraut hast, die Zeit, die Gesundheit, die Familien, die Ressourcen, Wie soll ich das, was Du mir anvertraut hast, treu verwalten? Versteht den Unterschied?
00:17:25
Der große Unterschied. Das eine ist, ich geh 'n bisschen von dem, was mir gehört, an Gott oder alles gehört Gott. Und darum geht es hier in diesem Text, darüber spricht Jesus. Und damit bekommt Lukas 16 diese Verse, worüber Jesus spricht, eine richtige Power. Ja, mein Geld ist nicht mein Geld, sondern das ist mir anvertraut.
00:17:57
Meine Aktien, meine Rentenversorger gehören nicht mir, sondern es ist Gottesbesetzt. Meine Kraft, meine Gesundheit gehören nicht mir, sondern Gott hat es mir anvertraut und gegeben. Mein Leben, Anfang und Ende gehören nicht mir, sondern hat mir Gott gegeben, ist Gottes Besitz. Mein Haus, mein Auto, das, was ich habe, gehört nicht mir ist Gottes Besitz. Ich bin ein Verwalter, meine Familie, ja, selbst meine Kinder Na ja, nicht mehr ist Gottes Besitz.
00:18:35
Du bist der Verwalter, dem Gott seinen Besitz, sein Eigentum anvertraut hat. Darüber spricht Jesus in diesem Gleichnis. Und Vers 2. Und er ließ den Verwalter, ruf und sprach zu ihm, was hör ich von dir? Gib Rechenschaft.
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Ist 'n interessantes Wort, dieses Wort Rechenschaft im Englischen heißt Logos, ist eigentlich nur das Wort für Wort, ja. Rechenschaft gib ein Wort oder man übersetzt es auch mit, eine Abrechnung. Und zwar über deine Verwaltung, über deine Pläne, über deine Aufgaben, über deine griechische Ökonomia. Denn Du kannst nicht mehr weiter Verwalter sein, das ist schon richtig krass. Also Gott lässt hier nicht 5 grade sein übrigens.
00:19:26
Er sagt, okay, mach mal weiter, wir kriegen das schon wieder hin, pass mal auf, Du machst 'n Extrakursus und dann wirst Du das schon lernen, sondern Gott setzt einen klaren Schnitt. Krass, gell? Und er sagt einfach, da gibt es eine Zeit, da müssen wir Rechenschaft geben vom lebendigen Gott. Und zwar wie wir mit seinem Besitz umgegangen sind. Das, was ich habe, was ich trage, was ich bin, was von meinem Konto ist, das, was meine Zeit und Kraft ist, ist Gottes Besitz.
00:19:56
Nicht mein Besitz. Es gibt eine Zeit in der Berechnung geben, das lesen wir hier. Wir stehen irgendwann mal vorm lebendigen Gott. Und dann sagt der Herr, hey, bist Du damit umgegangen zu meiner Ehre oder für dich selbst? Also, Gott setzt einen stopp und er sagt, feiert.
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Du bist gefeuert, lieber Verwalter. Und der Verwalter war verzweifelt. Und er sprach bei sich selbst, was soll ich tun? Mein Herrn nimmt mir das Amt, son bisschen sperriges Wort, eigentlich vom Griechischen, ja, mal wieder Ökonomie. Mein Herr nimmt mir die Verantwortung weg, die Aufgaben.
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Die Zeit ist vorbei. Zum Graben fehlt mir die Kraft und ich schäme mich zu betteln. Und dann ab Vers 4, dann steht dort, man ist so, als ob Du das Nachdenken vom Verwalter hörst. Vers 4 kommt dann auf einmal, ich weiß jetzt, was ich tun will, damit sie mich in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich von dem Amt abgesetzt werde, wenn ich meinen Job verliere. Und die Verbform, die genannt wird, die wird genannt dramatischer Aurist.
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Ich weiß jetzt, was ich tun werde, wenn ich meine Stelle als Verwalter verloren habe. Aber er hat nachgedacht, er ist verzweifelt und jetzt hat er einen Plan. Und jetzt lesen wir, Vers 5 bis 7, zusammenhängend. Und er rief zu sich jeden einzelnen Schulter Schuldner. So, also er hatte einen Plan.
00:21:45
Er rief zu sich jeden einzelnen Schuldner seines Herrns und fragte den ersten, wie viel bist Du meinem Herrn schuldig? Er sprach 100 Eimer Öl. Er sprach zu ihm, nimm deinen Schuldschein, setz dich hin und schreib Flug 50. Danach fragt er den zweiten, Du aber, wie viel bist Du schuldig? Er sprach 100, sag Weizen.
00:22:09
Und er sprach zu ihm, nimm deinen Schuldschein und schreib 80. Also hier wird das jetzt ganz interessant, denn der Verwalter reduziert eigenständig ohne Anweisung und Absprache mit dem Besitzer die Rechnung der Schuldner, ja. Also von 100 auf 50 beim Öl, beim Weizen, von 100 auf 80. Und es gibt tatsächlich auch Bibelausleger, die argumentieren, na ja, also die wollen das hier irgendwie versuchen, grade zu biegen. Und er sagt, na ja, der hat nicht unbedingt seinen Herrn bestohlen, weil sehr wahrscheinlich hat er nur seine eigene Provision aufgegeben oder oder den Teil deiner Zinsen und hat er dann eben gestrichen oder vielleicht hat er's ja auch aufgrund 1 Vollmacht reduziert, aber das ist also Kokolos, son Quatsch, weil...
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Der Herr nennt ihn ausdrücklich einen ungerechten Untreuen, einen kriminellen Verwalter. Einen kriminellen, einen untreuen Verwalter. Also krass. Verzweifelt die Situation des Verwalters, er nimmt das in die Hand. Das, was er macht, ist richtig mies.
00:23:28
Er veruntreut das Geld. Und jetzt kommt Jesus in Vers 8. Und da steht, und der Herr lobte den Ungetreuen, also den kriminellen, den ungerechten Verwalter, weil er klug gehandelt hatte, weil er weitsichtig war, Denn die Kinder dieser Welt sind unter ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichts. Da kommt auch schon gleich die Begründung hinterher. Also warum lobt Jesus diesen ungerechten Verwalter?
00:24:11
Also ganz klar, es bezieht sich nicht auf das, was er getan hat, auf sein Unrecht, auf seine Unehrlichkeit, sondern das, was Jesus lobt, ist diese Klugheit. Frohnemus. Jo, Jesus lobt ihn für etwas, was er bei ihm gesehen hat, für eine Weitsichtigkeit, Umsichtigkeit, vorausschauend. Und ich frage mich, warum ist das für Jesus so wichtig, dass er den Jüngern das in ein Gleiches verpackt? Warum ist das für Jesus so bedeutend?
00:24:51
Dass er diese Weitsichtigkeit, diese Klugheit hervorhebt. Und dann kommt Vers 9, und ich sage euch, jetzt kommt schon wieder son Vers, macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. Komm, seid mal ganz ehrlich, da habt ihr schon tausendmal drüber weggelesen und ihr habt's nicht kapiert, was da steht. Ja? Warum sagt er denn jetzt das?
00:25:28
So, wir wollen auch den zehnten Vers nicht unterschlagen, der gehört dazu, aber den werden wir ganz zuletzt uns noch anschauen. Wer am geringsten treus, der ist am Großen treu und wer am geringsten ungerecht ist, der ist am Großen gerecht, damit können wir schon mehr mit anfangen. Aber wir wollen erst mal verstehen, worum es geht. Jesus sagt, lernt von seiner Weitsicht. Und dieser Verwalter weiß, diese Situation ist vorübergehen.
00:25:56
Ich muss etwas machen, meine Entlassung kommt. Mein Job ist gekündigt worden. Ich muss jetzt etwas für meine Zukunft tun. Und Jesus zieht daraus den Vergleich und er sagt, die Söhne dieser Welt, hey, die sind manchmal schlauer als die Christen, klüger als die Söhne des Lichtes. Stell dir mal vor, wie jemand aus der Welt, überall kannst Du es nachlesen, in Seminaren kannst Du es hören, in Social Media kannst Du es dir anschauen, Youtube, was man tut für seine Zukunft, was man einsetzen kann, was man an Tutorials an Schulungen macht und dann wie man investiert in Aktien, Immobilien, alles muss abgesichert sein, gewinnbringend sein.
00:26:47
Die Menschen dieser Welt investieren sehr oft in ihre Zukunft. Und was Jesus sagt, wenn ein Sohn dieser Welt, ein Mensch, der in dieser Welt lebt, mit seiner begrenzten Möglichkeit, sich so konsequent für die Zukunft einsetzt, habt ihr Christen nicht verstanden, euch für die Ewigkeit einzusetzen, für das, was kommt, für das Reich Gottes? Wie viel mehr sollten Christen ihre Möglichkeiten in die Ewigkeit hineinbringen? In der Ewigkeit ihr Leben, das ist son Wort. Wir leben mit dem lebendigen Gott, mit 1 Ewigkeitsperspektive.
00:27:37
Und diese Ewigkeitsperspektive ist, dass dein Leben nicht vorbei ist, wenn Du ihn schnaufe getan hast, sondern jeder von uns, ob Du Christ bist oder nicht, steht vom lebendigen Gott. Und so wie wir vom lebendigen Gott stehen, entscheiden wir, wie wir hier gelebt haben. Und in der Ewigkeit schaut der Herr drauf, was wir mit dem Anvertrauenten Gut getan haben. Wie wir mit seinem Besitz umgegangen sind, wie wir's investiert haben, wie wir's in sein Reich investiert haben, wie wir's in seiner Ehre investiert haben. Also Folgendes sagt Jesus, ihr seid wie die untreuen Verwalter, wenn euer Geldbesitzbeziehung und Einfluss ihr zuerst für euren eigenen Benefit verwendet, seinen Komfort, dann seid ihr wie die Untreuen Verwalter.
00:28:35
Das ist das, was er hier sagt. Ich möchte dir aus einem Bibelkommentar vorlesen, der kluge weitsichtige Verwalter verwendet, die ihm anvertraut, Ressourcen, für seine Zukunft vorzusorgen. Christen sollen entsprechend ihre gegenwärtigen Ressourcen im Blick auf ihre ewige Zukunft einsetzen. Wie setz ich mein Leben ein für den Herrn? Wie setz ich meine Zeit ein?
00:29:05
Wir setzen eine Zeit, jeder hat etwas. Du musst nicht ein dickes Konto haben, Du musst nicht schwarze Zahlen schreiben, Du musst nicht irgendwelche riesigen Besitztümer haben, sondern die Frage ist, wie setzt Du das, was Gott dir gegeben hat, für ihn ein? Geben ist seliger als nehmen. Und dazu gehört eine Weitsicht. Weißt Du, es gibt so viele Christen in ihrem Denken und ihrer Sicht, die eingesperrt sind.
00:29:44
Und oft fällt es uns total schwer, über unsere Tellerrand herauszuschauen und wir lassen uns dann gefangen nehmen und es gibt so viele Meinungen, das ist unfassbar. Aber Weitsicht, geistliche Weitsicht ist, dass ich vorausdenke. Und ich möchte mal eine Definition geben. Weitsicht Weitsicht ist die Fähigkeit, heute so zu denken und zu handeln, dass man die möglichen Folgen und Bedürfnisse von morgen berücksichtigt. Weitsicht ist nicht zu denken, was ist jetzt nur heute für mich gut?
00:30:20
Sondern Weitsicht ist, wie denke ich voraus, wie handle ich, damit die möglichen Folgen in der Zukunft berücksichtigt werden. Dazu musst Du kein Prophet sein, sondern dazu brauchst Du nur Verantwortung für dein Leben. Und so lehrt Jesus, ich komme langsam zum Ende des Textes, er sagt, macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon. Viele verstehen das nicht so sehr. Und damit sagt er, verteufelt er nicht das Geld, sondern er sagt, dass jede Art von Reichtum und Wohlstand missbräuchlich verwendet werden kann.
00:31:06
Ja. Und er mahnt sie und sagt, hey, geht großzügig mit dem was Gott euch gegeben hat. Wenn ihr anfangt kärglich zu leben, schaufelt ihr euer eigenes Grab. Du sollst deinen Besitz so einsetzen, dass alle gesegnet werden. Dein Besitz so einsetzt, dass Bedürftigen geholfen werden, ihr Lieben.
00:31:29
Wir sind so dankbar für das, was in der Nation passiert. Im Receiver, wie Straßenkinder von der Straße geholt werden und ein ganzer Straßenzug verändert werden soll. Genauso in Sukre und wo auch immer, wo aus ihr zu schaut. Es gibt so viele Möglichkeiten. Und dadurch, dass Gemeinden immer wieder geben und segnen und sagen, ich halt nicht fest und ich bin ein treuer Verwalter von dem, was mir gegeben ist, können diese Dinge entstehen und können wir reich Gottes bauen.
00:32:01
Gasfreundschaft, unserem Besitz so einsetzt, dass andere gesegnet werden. Wir hatten das Vorrecht, nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine, 60 Ukraine hier zu haben. Also wir waren vor einigen Monaten in der Ukraine, hatten dort einen Deckel der Schweigskonferenz. Das wird bis heute uns nicht vergessen. Unsere ukrainischen Freunde sind so dankbar für diese Gastfreundschaft, die ihnen gewährt worden ist.
00:32:30
Wir werden nicht damit aufhören, ihr Lieben, ja. Und dass ihr und die Gemeinde die Häuser geöffnet haben und ihre Betten freigeräumt haben. Aber das ist nicht einmalig, Ja, bald wieder Gelegenheit. Eddie James kommt mit 30 Jungs. Wieder beiseite rücken, Türen öffnen.
00:32:56
Unsere Räume öffnen dafür, dass wir Gastfreundschaft üben, das Evangelium freisetzt, das Reich Gottes ausbreiten, anderen dienen. Also was heißt das? Ich verwende das, was mir jetzt nur vorübergehend gehört für Menschen und für das Reich Gottes. Weil ich weiß, dass meine Schätze in der Ewigkeit sind, beim Herrn sind. Und dann steht, wenn das versagt, noch mal, wir sind immer noch Vers 9 und ich sage euch, macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon damit, wenn er zu Ende geht, ist es auch, wenn er, wenn das Geld zu Ende geht?
00:33:43
Auch da streiten sich die Bibellehrer, wenn das Geld zu Ende geht, vielleicht wenn das aufhörbelt, Bargeld oder aber wenn das Geld keine Kraft mehr hat? Also vor 15, 20 Jahren hätte man darüber nicht nachgedacht, aber inzwischen kann man sich die Dinge gut vorstellen. Ja. Aber was es heißt, ist eigentlich, dass es vergänglich ist. Also ich hab eine Botschaft für dich.
00:34:14
Der reichste Mann der Welt scheint wohl grade Bill Gates zu sein. Stimmt das? Oder jemand anderes? Elon Musk? Okay.
00:34:26
Ob Bill Gates oder Elon Musk, er will keinen Bitcoin mit ins Grab nehmen können. Er wird nichts verwahren können. Es wird immer andere geben, die das nehmen und weiter verwandeln. Geld und Aktien und Macht kannst Du nicht mit zum Herrn nehmen. Sie sind vergänglich, sie werden dich nicht in die Ewigkeit begleiten.
00:34:49
Und dann steht da erst immer noch 16, Vers 9. Und ich sage euch, macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten. Was sind denn sie? Sind das jetzt die Freunde, denen wir geholfen haben? Nein.
00:35:09
Es ist die himmlische, es ist die geistliche Welt. Das heißt, wenn wir als Verwalter leben, dann wird der Herr dich willkommen heißen. Aber umgekehrt sehen wir, dass Jesus sehr klar und eindeutig ist. Dass wenn wir wie die untreuen Verwalter leben, das heißt, für uns selbst, Dann laufen wir Gefahr, dass wir vor der Tür Gottes stehen bleiben. Darüber spricht der Herr hier.
00:35:43
Damit Sie, wenn es zu Ende geht, euch in die ewigen Wohnungen aufnehmen. Und ich fass zusammen. Und dann wollen wir zusammen beten, ihr Lieben. Also, wenn wir uns mal diese Pferde anschauen, dann fordert Jesus sein Jünger auf, diese Weitsicht und Klugheit des ungerechten Verwalters nachzuahmen. Dieser kluge Verwalter erkennt, dass seine gegenwärtige Situation bald zu Ende ist.
00:36:18
Und er schaut nach vorne und er sagt, ich muss meine Zukunft anders gestalten. Und zwar so, dass ich meine sämtlichen Ressourcen, alles, was ich habe, was ich bin, meine Zeit, meine Kraft, meine Power, meine Zukunft, meine Geld, alles dem Herrn noch mal neuweihe und sage, es gehört nicht mir, sondern es gehört dir, dem lebendigen Gott. Und ich möcht dir einige Fragen stellen. Lass uns mal aufstehen und dann kannst Du drüber nachdenken einfach. Und dann wollen wir zusammen beten.